Publikationen mit den verfügbaren Links

2016

-> mTGT bei Posttraumatischer Belastungsstörung nach sexuellem Missbrauch

(Jatros "Medizin für die Frau", 1/2016; 16-18) - pdf

-> Buch: "Chronisches Fatique-Syndrom", 4/2016

UT: Chronisches Erschöpfungssyndrom / Systemische Belastungs-Intoleranz-Erkrankung

Das chronische Fatigue-Syndrom zählt zu den weltweit rätselhaftesten Krankheiten, obwohl mehrere Millionen Menschen daran leiden. Eine Verwandtschaft mit dem „Burn-out-Syndrom“ ist ebenso vermutet worden wie eine Nähe zur Depression. Und die alternative Bezeichnung „Myalgische Enzephalomyelitis“ (ME) verweist auf entzündliche Vorgänge im zentralen Nervensystem. Der aktuell neueste Vorschlag lautet nun SEID („systemic exertion intolerance disease”) und geht mehr auf die physiologischen Grundlagen ein.

Was also ist diese Erkrankung, die sich bereits einer eindeutigen Definition zu entziehen scheint? Wie wird sie ausgelöst? Wie kann man sie erkennen und behandeln? Ist sie heilbar?

Dieser Ratgeber zeichnet den langen Weg von ersten Krankheitshinweisen bis zu allen wichtigen Diagnose- und Therapieversuchen nach, um letztlich hochspannende aktuelle Forschungsergebnisse aus den USA und Europa vorzustellen, die neue und hoffnungsvolle Behandlungsansätze ermöglichen.
Es scheint Licht in den Diagnose- und Therapiedschungel zu kommen – und somit Hoffnung für die vielen betroffenen Menschen.


2015

 -> "Panikattacken - Monotherapie mit mTGT" 4-2015 Psychopraxis online, Print 2016

-> Jahrestagung der Österr. Ges. f. Psychiatrie & Psychotherapie 2015 Panikattacken und mTGT,

->"Medizinisch orientierte tiergestützte Therapie", Universimed, Iatros Neurologie & Psychiatrie, 2/2015

-> "Medikamentenfreie Optionen bei A(D)HS", Springer, "Pädiatrie & Pädologie", 02,2015



2014

-> Buch: "Medizinisch orientierte tiergestützte Therapie", November 2014, Verlagshaus der Ärzte Link



Wolfgang A. Schuhmayer

"Medizinisch orientierte tiergestützte Therapie
- Rasche Hilfe gegen Angst, Burnout, Depression & Co"


Das erste Buch aus Österreichischer Feder zur Praxis der tiergestützten Therapie. Das erste Buch zur neu entweickelten Behandlungsmethode der "medizinisch orientierten tiergestützten Therapie" (mTGT), die sich aus Elementen der konventionellen TGT, der lösungsfokussierten Arbeit mit Tieren und integrativem Coaching unter Orientierung an Qualitätsstandards der "Evidence Based Medicine" zusammensetzt.

Wesentlich dabei ist, dass die Patienten durch de Bearbeitung entsprechender Problemstellungen im tierassistierten Setting zu Erfolgserlebnissen kommen, die sie im Alltag dann deutlich leichter umsetzen können.

Autoreninfo

Wolfgang A. Schuhmayer studierte Medizin in Wien und war nach Stationen in Krankenpflege, Allgemeinmedizin und Pharmaindustrie nahezu zwei Jahrzehnte als Kommunikationsberater mit Schwerpunkt Medizin und Gesundheit tätig. Er führt seit 2011 das Österreichische Institut für tiergestützte Therapie & Forschung (AIAATR) nördlich von Krems und ist Mitglied verschiedener ärztlicher Fachgesellschaften sowie seit mehr als drei Jahrzehnten publizistisch tätig. - Bestellung



-> Poster Präsentation / Jahrestagung der Österr. Ges. f. Psychiatrie & Psychotherapie 2014

"Fallbericht posttraumatische Belastungsstörung nach sexuellem Missbrauch & mTGT" => link 


2013

-> Buch: "Kindern helfen ohne Medikamente" (Zwiauer/Schuhmayer)

Verlagshaus der Ärzte, 11/2013 =>link

Dieses Buch zeigt, dass die moderne Medizin das Wissen der „Tradierten Europäischen Medizin“ (TEM), die immer eine überlieferte Naturmedizin war, inzwischen in vielen Fällen als wirksame Maßnahme gegen Erkrankungen wissenschaftlich belegen kann. Nicht zuletzt in der Kinderheilkunde haben natürlich-pflanzliche Therapien einen hohen Stellenwert, da sie zumeist nebenwirkungsärmer sind, teilweise aber auch einen relevanten präventiven Nutzen aufweisen. Dennoch muss angemerkt werden, dass die Pflanzenmedizin auf effiziente Wirkstoffe zurückgreift, die bei unkundiger Anwendung ebenso Schaden anrichten können wie etwa überdosierte herkömmliche Medikamente. Leider ist dieses Wissen der traditionellen Medizin heute vielfach nicht mehr präsent.

In diesem praxisbezogenen Ratgeber werden daher wichtige ausgewählte und wissenschaftlich erwiesene Therapien vorgestellt, wobei ein eigener Abschnitt der Zubereitung und richtigen Anwendung tradierter Heilmittel gewidmet ist.
Bei allen in Frage kommenden Anwendungsbereichen werden aber auch die Grenzen der TEM aufgezeigt. Bei sinnvoller Nutzung profitieren unsere Kinder sehr oft von der alten Naturmedizin, aber auch von den Errungenschaften der modernen Medizin, wenn die Grenzen der TEM erreicht sind.



-> Textarbeit "Fallbericht Schizophrenie"  9/2013 in "Psychopraxis 4/2013=>link September 2013, Volume 16, Issue 4, pp 20-22


-> Poster Präsentation / Jahrestagung der Österr. Ges. f. Psychiatrie & Psychotherapie 4/2013

Poster: "Fallbericht Schizophrenie und TGT" =>link

-> Psychopraxis - 2/2013 (Springer-Verlag)

"Tiergestützte Therapie"   =>link


2012 und früher

-> Pädiatrie/Pädologie - 4/2012 (Springer Verlag)

"Das verhaltensauffällige Kind - Behandlungsoption tiergestützte Therapie"


-> „3rd International Congress on ADHD“, Berlin 2011

„Promising results with a dietary supplement in the treatment of attention Deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) in children“, Erstautorin B. Hackenberg.  -> Link



Kritischer Kommentar zu Evidenz, methodischen Defiziten, "Expertenmeinungen"

Es ist heute "modern" geworden, bei jeder Methode sofort nach der "Evidenz" im Sinne der "Evidence Based Medicine" (datengestützte Wissenschafts-Medizin) zu fragen und diese vehement einzufordern.

Will man eine Methode - welcher Art auch immer - desavouieren, wird umgehend "fehlende Evidenz" geltend gemacht.

Die zweite vorsätzliche Desavouriungstechnik besteht darin, möglichst "methodische Unzulänglichkeiten" ins Treffen zu führen, wie etwa die Umöglichkeit eines Placeboversuchs bei einer psychotherapeutischen Methode. Konkret war ich Zeuge einer ärztlichen Forbildungsveranstaltung am AKH, bei der sich der sehr prominente Vorsitzende nicht zu dumm war, die psychokognitive Verhaltenstherapie als unzulängliche Therapiemethode herabzuwürdigen, weil man in der Studie dazu kein Plazebo haben würde.   

Deikat in diesem Zusammenhang war allerdings die Indikaiton, um die es ging, denn es handelte sich um Schizophrenie-Prodrome, bei denen er statt dessen anregte, man könnte doch auch schon Jugendlichen "rechtzeitig" kleine Antipsychotikadosen verabreichen. Obwohl der Rest der wissenschaftlichen Welt strikt davor warnt, denn das heranreifende Gehirn ist ein nahezu unbekanntes Feld ...

Das führt zu einem weiteren Punkt - der so genannten "Expertenmeinung". Sie rangiert in der EBM definitiv im Keller und zwar noch klar unter jeder sauberen Fallstudie.

Zu diesen drei Punkten ein Kommentar:

1) Evidenz
Von einer neuen, hoch innovativen Methode, die erst drei Jahre alt ist "Evidenz" zu verlangen, ist in etwa so lgisch, einen Fünfjährigen zu fragen, wie er sich mit 30 fühlen wird. Hier liegt entweder ein Mangel an Grundverstand oder Böswilligkeit vor. Mangel an Evidenz tritt vor allem vor zwei Hintergründen auf. Eine Methode ist noch neu oder sie verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um ausreichend große Studeien zu machen. Denn dieser Desavouierungstrick ist nicht enden wollend. Keine Studie ist schlecht, geringe Fallzahlen sind schlecht, mittlere Fallzahlen sind auch schlecht etc. Wer etwas schlecht machen will, dem sind in diesem Bereich keine Grenzen gesetzt´.

Ausserdem wird da mit Kürzeln operiert, die oft beim Urheber durch wenig Fachwissen gestützt sind. Um in etwa über die EBM auch nur ein wenig Bescheid zu wissen, ist es erforderlich, sich über das übliche Maß hinaus spezifisch fortzubilden. Das zitieren modischer Schlagworte reicht nicht. Jeder, der eine oder mehrere solcher Fortbildungen hinter sich hat, zieht recht enttäuscht von dannen, denn .... man kann mit den Begriffen Evidenz, EBM etc. genauso viel Schindluder betreiben wie mit jeder anderen Technik - Wenn man das beherrscht - und das sind ganz, ganz wenige. Viele Meinungsbildner haben von den statistischen Rafinessen, die da dahinter stecken, leider keinen blassen Schimmer. Das wundert nicht, denn Statistik ist etwas serh komplexes. Aber, warum bleiben Medizhiner nciht dabie, was sie gelernt haben - der medizin und gebärden sich als hätten sie diese Dinge gelernt. Sie lassen lediglich auswärts denken und imitieren dann artig, was Andere vorgeben.

Es ist zum Beispiel haarsträubend, wie oft man auf Symposien noch immer so genannte "Metaanalysen" präsentiert bekommt. Das ist überhaupt die beste Methode, aus wertlosen Studien plötzlich valide Schlüsse zu ziehen.  Ein häufig geübter Missgriff, der dazu führt, dass es Bereiche gibt, in denen mehr Metaanalysen existieren als Studien.

Daher muss sich niemand genieren und schon gar nicht wundern, wenn es zur jungen mTGT keine "Evidenzen" gibt. Das an sich ist aber igentlich schon falsch, denn natürlich haben saubere Fallstudien auch eine Evidenzklasse - nämlich 3. Und vor der Entwicklung der mTGT hat sich niemand mit der Schaffung von Evidenz interessiert. Nicht überraschend, denn es sind auf diesem Gebiet ja kaum Mediziner tätig.

2) "Methodische" Schwächen
Hier eventuelle Kritikern gleich eine enttäuschende Botschaft. Mit der mTGT kann man selbstverständlich auf Placeboniveau arbeiten. Der technischen Terminus dazu heißt, Arbeit im tiernahe Setting. Das wurde bereits in Einzelfällen erprobt und es funktioniert. In diesem Falle natürlich ein gewisser Vorteil gegenüber anderen nicht-medikamentösen Therapien, die man nur entweder durchführen kann oder eben nicht.

3) Expertenmeinung
Sie ist was sie ist - die Meinung einer Einzelperson. Wobei hier zu hinterfragen gilt, welche Kompetenz denn tatsächlich dahinter steckt. Es wäre in den USA etwa unvorstellbar, dass jemand, der mit einer bestimmten Therapie nie gearbeitet hat, dazu über keine Ausbildung verfügt und sich nicht einmal einen einzigen Tag damit auseinandergesetzt hat, großspurige Kommentare darüber abgibt, was wie wann geht oder nicht. Hierzulande ist eine derartig achtsame Respektbereitschaft nahezu unbekannt und kaum gepflegt. Experten in einem Fach halten sich hier für "Experten für eh alles" - Sie wurden übrigens in der Figur des "Prof. Palt" in der Kabarettserie "Dorfers Donnerstag" trefflich karikiert.
 
Es darf als naturgegebene - also intrinsische Intelligenz - interpretiert werden, dass man sich, nur weil man Auto fahren kann, in der Regel nicht für einen Experten für Formel1-Fahren hält. Die Handhabung einer Säge per se macht nicht zum Zimmermann und dergleichen mehr.

"Wissenschaftlich" betrachtet, hat die so genannte Expertenmeinung die Evidenzklasse 4 - liegt damit klar unter der Fallstudie. So wollen es die angebeteten Standards der geltenden Wissenschaftsdogmen, denen soviele Denkinquisitoren huldigen.

Der Succus
Es möge jeder Schuster bei seinem Leisten bleiben. Es ist für jede Art Fortschritt deutlich besser, statt unquzalifizierter Kritik synergistische Neugier zu entwickeln bis weit über die Grenzen des eigenen Faches hinaus anstatt in der Praxis eines mehr als peinlichen Kantönligeistes die eigene Meinung zum Maß aller Dinge zu machen.

So hat etwa jemand - der schriftliche Beleg liegt vor - der selbst absolut keine sonderliche Leuchte der heimischen Wissenschaft ist, den Terminus "Fliegenschisstherapie" verwendet. Bei solch qualifizierten Statements "mundelt" es so richtig und es ist gut, wenn nur wenige Leute wissen, welch simple Gehirne in vermeintlich höchsten Gremien tätig sind.

Beleidigend ist so etwas im Übrigen nicht, denn es kann nur eines auslösen - schallendes Lachen. Das kann und darf man nichts ernst nehmen.

Es sei all jenen, die gerne vorschnell kritisieren, empfohlen, erst einmal selbst die entsprechende Ausbildug zu durchlaufen, Erfahrungen zu sammeln, mit anderen Worten, zu lernen, ehe sie mit banalen Schlagworten im Rausch selbstbeflügelnder Größenfantasien Dinge von sich geben, für die ihnen der eine oder andere erfolgreich behandelte Patient vielleicht empört die Verabreichung einer Ohrfeige offerieren würde.

Damit kommen wir zu den Pudels Kern. Nichts in der Medizin oder auch anderswo ist jemals so gut, als dass es nicht immer wieder verbesserungswürdig wäre. Fortschritt kommt durch eigenes Denken und Handeln, nicht durch auswärts Denken lassen. Demut, Respekt und Achtung sind aber nicht nur Kriterien des kultivierten wechselseitigen Umgangs unter Experten, sondern des grundsätzlichen Umgangs von Menschen miteinander - und erst recht jenes mit Patienten und Hilfesuchenden.

Vermutlich ein wesentlicher Grund mit dafür, warum diese mTGT klinisch derartig effizient ist, dass man sich selbst wundert. Menschen, die Hilfe suchen, werden mit Demut, Respekt sowie wertschätzender Achtung in ihrer persönlichen Situation angenommen. Qualitäten, die sie anderswo offenbar häufig vermissen und so lassen die "Fliegenschisser" den Schluss zu, dass sie vor allem ein bedenkliches Respektdefizit aufweisen, was andere Menschen als solche betrifft - gleichgültig, welche Lippenbekenntnisse sie auf Kongressen von sich geben. Größe war noch nie eine Frage des Meters oder der Position wie reife Menschen längst wissen - und das seit Menschengedenken.