Sage es mir und ich werde es vergessen.

Zeig es mir und ich werde mich daran erinnern.

Lass es mich tun und ich werde es verstehen.

(Konfuzius)



Ausgewählte Patienten-Stimmen


Ärztin, seit 20 Jahren Angststörung & Autismus

Lieber Herr Dr. Schuhmayer

Ich möchte mich von ganzem Herzen für diese wundervolle Woche bei Ihnen bedanken. Es ist beeindruckend, wie Sie die Tiere kennen und mit Ihnen umgehen können. Sie haben eine wundervolle Art, mit den Patienten umzugehen, und nehmen sich Zeit für die Patienten, ohne auf die Stunde genau das Honorar zu bemessen, wie das ja die Psychotherapeuten und Psychiater sonst so machen. Ich kann nur sagen, Sie haben eine unglaubliche Kompetenz, das psychische Leiden eines Menschen zu erfassen, und Ihr Umgang mit den Tieren ist wirklich beeindruckend.

Ich freue mich sehr über die beiden Bücher, und werde Sie auch meinem Vater zu lesen geben, der schon danach gefragt hat. Ich werde Sie auch, wenn Sie nichts dagegen haben, meiner Psychiaterin weiterempfehlen, damit diese Sie ihren Patienten weiterempfehlen kann. Diese Art der Therapie sollten viel mehr Patienten kennen......

... die Psychiater im XYZ (Name einer großen Klinik) sollten sich mal ansehen, was wirklich Therapie von psychisch Kranken bedeutet, diese Leute können nur an Psychopharmaka denken und vergessen ganz den Menschen.

Passen Sie auf sich und Ihre Gesundheit auf. Ihre Tiere und Patienten brauchen Sie.

Alles Gute,
C.G.

Der 19-jährige C. leidet seit 6 Jahren an Autismus und Zwangsstörungen

 "Diese Therapie ist das beste, was mir je zuteil wurde!"

S.S. - posttraumatische Angststörung mit depressiver Überlagerung

 "Ich bin am Montag völlig hoffnungslos gekommmen. Es war meine letzte Chance. Nun sehe ich wieder Prespektiven!"

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Therapie im Überblick

  • mTGT steht für "medizinisch orientierte tiergestützte Therapie" - in der Kurzdefinition eine naturnahe, lösungsorientierte, multimodale, interaktive, verhaltensmodulierende Soziotherapie.
  • Naturnah - alle Maßnahmen außerhalb der Pharmakoherapie.
  • Multimodal - neben den Hauptsäulen Gespräch, Arbeit im tierassistierten Setting und Coachingelementen kommen bedarfsorientiert auch andere Komponenten zum Einsatz. Sie reichen von Entspannungsübungen über Kreativitätsförderung, Aromatherapie, homöopathische Ansätze, Phytotherapie, TEM (traditionelle europäische Medizin), Strukturförderung bis hin zur Naturpädagogik - um nur einige Beispiele zu nennen. Die Abstimmung im Detail erfolgt nach den individuellen Patientenbedürfnissen.
  • Interaktiv - als einzige nicht-medikamentöse Therapieform bietet die mTGT reale, , wisenschaftlich geprüfte, zielgerichtete biosoziale Interaktivität. Dies Bedarf der Rolle des Tieres als soziodynamischer Sparringpartner, Katalysater, Standortbestimmer und Zustandsanzeiger.
  • Verhaltensmodulierend - psychische Überlastung kann sowohl durch falsches Verhalten gefördert werden als auch falsches Verhalten zur Folge haben. Das Paradebeispiel für ersteres ist das Burnout, dessen Maximalvariante eine schwere Störung darstellt, die nur durch Verhaltensmodifikation behandelt werden kann.
  • Soziotherapie - Der Bezug zu Umwelt und Umfeld wird durch die Psyche in hohem Maße beeinflusst. Das gilt für den Alltag ebenso wie in besonderem Maße für die mTGT, in der lösungsorientiert psychosoziale Problemzonen aufgearbeitet werden. Vereinfacht "Beziehungstherapie".
  • Die mTGT ist eine innovative, eigenständige Therapieform, die an unserem Institut etwickelt wurde. Die mTGT folgt bewusst hohen Anforderungen und lässt sich mit ähnlich benannten Angeboten nicht vergleichen. Sie orientiert sich an den internationalen Standards der EBM (Evidence Based Medicine = datengestützte Qualitätsmedizin)
  • Daher gibt es aus dem AIAATR auch evidenzbasierte Publikationen sowie ein Fachbuch.
  • Wir sind in Österreich die einzige Institution, die diese innovative Behandlung anbietet. Dazu ein Zitat der intenational bekannten Psychiaterin Chefärztin Ass. Prof.in Dr.in Brigitte Hackenberg: 
"In kritischer Auseinandersetzung mit vielen neuen Strömungen neurobiologisch fundierter Therapiemethoden hat die medizinisch orientierte tiergestützte Therapie, wie sie hier (Anm.: am AIAATR) praktiziert wird, einen festen Platz zur Optimierung psychiatrischer Therapien gefunden."
  • Eine telefonische Vorkonsultation (max. 10 Minuten) entscheidet, ob eine mTGT-Analysegespräch sinnvoll sein könnte.
  • Zunächst findet eine ausführliche Analyse statt, um die Sinnhaftigkeit einer mTGT-Intervention im Detail zu klären. Das dauert bis zu drei Stunden. Es geht um die Hintergründe, die Entstehungsgeschichte, die Folgen der Überlastung sowie die Vor-Definition eines realistischen Therapieziels.
  • Basisbehandliung sind 12 Therapieeinheiten als Therapiezyklus oder Therapiewoche. Die individuelle Gesamttherapielänge hängt von der Dauer der Störung sowie deren Intensität ab.
  • Eine ThE dauert 90 Minuten = Gesprächsteil + nachfolgende lösungsorientierte Arbeit mit Tieren
  • Der relativ rasche Therapieerfolg erklärt sich aus dem interaktiven Prozess im Umgang mit den Tieren. In Abhängigkeit von ihren individuellen Problemen lösen die Patientinnen vorgegebene Situationen. Diese praktische Lösungserfahrung lässt sich in der Regel rasch erfolgreich in den Alltag übertragen. 
  • Die hohe Effizienz senkt die Behandlungskosten erheblich
  • Mit unserer Initiative "Zurück ins Leben" motivieren wir Unternehmen, bedürftige Patienten zu unterstützen.
  • Die Menschen, die zu uns kommen, heißen Patienten, weil damit deren Leidenssituation anerkannt wird.
  • Auch bei schweren Fällen fanden wir bislang mit unter 50 Einheiten das Auslangen
  • Eine Sonderform stellt die "Intensivtherapie" dar. Hier werden binnen 5 Tagen 10 Therapieeinheiten umgesetzt - Entweder als Akutmaßnahme oder als Therapieanstoß bei langjährigen, oftmals vergeblich behandelten Leiden.
  • "Medical Coaching" ist sowohl intergrativer Bestandteil der mTGT als auch ein Bereich, der gesondert zur Anwendung kommt
  • Eine Sonderform der therapeutischen Begleitung oder Nacharbeit ist das Seelenpflege-Wochenende 
  • Die Teilnahme an der Therapie und die Arbeit mit den Tieren erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr. Der Betreiber haftet für keinerlei Unfälle oder Zwischenfälle.


Berufstätige

  • Natürlich gibt es immer wieder Situationen, wo Menschen bei höchstmöglicher Diskretion eine Therapie in Anspruch nehmen wollen
  • Insbesondere bei einer Behandlung über 12 Woche würde das "auffallen".
  • Es kann im Einzelfall auch am Wochenende therapiert werden.  (siehe Honorarordnung)
  • Höchste Flexibilität gehört zu den zahlreichen Vorzügen, die nur ein Privatinstitut bieten kann.
  • Wir bitte um Verständnis, dass Arbeit am Wochenende von Ermäßigungen ausgenommen ist.


Honorarordnung - AGB

  • Die nachfolgende Preisübersicht ist eine Orientierungshilfe. Irrtümer und kurzfristige Änderungen vorbehalten.
  • Therapieleistungen unterliegen in Österreich der USt-Befreiung. Daher wird keine MWSt. berechnet.
  • Es erfolgt immer ein Analysegespräch - Dauer bis zu 3h

  • Die einzelne Therapieeinheit (ThE) von 90 Min. kostet grundsätzlich 120.-€  - seit der Registrierkassenpflicht gibt es keine Einzelverrechnung mehr. Es wird ausschließlich über Akontierung zu einem Sondertarif von nur 100.-€ / ThE verrechnet
  • Therapiezyklus - 12 Wochen = 12 ThE = 1.200.-€ (Sondertarif)
  • Therapiewoche Mo-Fr = 1.200.-€ (Wohnmöglichkeit im Therapieappartement gratis)
  • Seelenpflegewochenende: vor allem zur Begleitung oder als Präventionsmaßnahme - 4 ThE mit ärztlicher Assistenz inkl. Therapieappartement: 500.-€, Analysegespräch optional
  • Nachsorge bei besonderen Bedürfnissen: ThE/Dauer 50 Min = 70.-€
  • Beratungsgespräch (= 50 Min bzw. je begonnener 50Min.): 70.-€
  • Wir behalten uns bei entsprechenden Vorfällen (unkontrollierbares Verhalten, Misshandlung von Tieren etc.) vor, eine Therapie sofort zu unter- oder sogar abzubrechen. Ein Kostenersatz der bis dahin geleisteten Honorare ist in diesem Zusammenhang nicht möglich.
  • Gebuchte Termine sind grundsätzlich ausnahmslos honorarpflichtig, auch bei Nicht-Erscheinen, da die solcherart reservierte Zeit das entscheidende Kriterium darstellt. Das entspricht einer Ausfallshaftung. Im Krankheitsfall wird einmalig ein Ersatztermin gewährt.
  • Die Vor-Reservierung von Therapiewochen ohne Fixzusage ist leider nicht möglich, da damit anderen Patienten die Therapiemöglichkeit blockiert wird.


Worin besteht das Therapieangebot?

Das AIAATR ist Österreichs erstes Institut für tiergestützte Therapie. Es widmet sich sowohl therapeutischen als auch wissenschaftlichen Inhalten, um die mTGT (medizinisch orientierte tiergestützte Therapie) den Betroffenen zugänglich zu machen.

Die mTGT ist eine eigenständige, am AIAATR entwickelte Behandlungsmethode, die gegebenenfalls alleine ausreicht. Inhaltlich handelt es sich - stark vereinfacht - um eine Begegnungsarbeit, die heilende Ressourcen aktiviert und über aktives Lernen in einer konkreten Situation mit dem Tier wirkt. Es handelt sich um keine Abart der Psychotherapie!

Die Bemühung, sich sowohl durch Orientierung an Standards der EBM (Evidence Based Medicine = Datenbasierte Qualitätsmedizin) als auch die wissenschaftliche Publikation unserer Therapieergebnisse von herkömmlichen tiergestützten Ansätzen klar zu unterscheiden, führte bereits 2013 zu einem kompetenten fachärztlichen Statement, das die mTGT im Sinne dieser qualitativen Ausrichtung bestätigte.

Entscheidend ist, dass sich eine pharmakologische Behandlung als "chemische Krücke" gegen die hypothetisch vermutete Störung im Bereich der Nachrichtenstoffe des Gehirns als Organ richtet. Als perfekter Kontrast dazu richtet sich die mTGT an gesunde Anteile der Psyche, die systematisch gestärkt werden. Das bewirkt folgerichtig, dass dadurch die kranken Anteile "an Gewicht verlieren" und allmählich zurücktreten.

Das Tier ist dabei keinesfalls "Therapeut", sondern ein therapeutisches Hilfsmittel. Daher kann das Tier auch niemals per se "die Therapie" sein. Leider wird diese ahnungslose, theoretische Irrmeinung noch immer kolportiert.

Grob unrichtig ist ferner die Behauptung, tiergestützte Therapie wäre die Summe aller Maßnahmen unter Tierbeteiligung, die in irgendeiner Form zu Wohlfühleffekten führen würden. Das sind lediglich passagere Phänomene ohne nachhaltige (therapeutische) Veränderung, die nach dem Entfernen der Tiere wieder verschwinden. 

Grundsätzlich können sowohl Kinder (etwa ab dem Vorschulalter) als auch Erwachsene von der mTGT  profitieren.

In Abhängigkeit von Art und Schwere des Leidensbildes kommt die mTGT in vielen Fällen mit 12 Therapieienheiten aus.

Im Vorfeld ist eine allgemeine telefonische Vorkonsultation möglich, um Menschen unnötige Ausgaben zu ersparen. Telefonische "Beratungsgespräche" im Sinne der "Telemedizin" werden als unseriös abgelehnt. Sie sind für die mTGT nicht geeignet.

Das ausführliche Analyse-Gespräch entscheidet über die Sinnhaftigkeit einer mTGT und die gemeinsame Definition des Therapieziels. Stellt sich heraus, dass die mTGT nicht geeignet ist, werden keine "Therapieversuche" unternommen.

Wichtige Einsatzbereiche sind:
  • Prävention bei allgemeiner psychischer Überlastung & Psychohygiene
  • Nicht-medikamentöse Therapieachse bei psychischen Überlastungsstörungen
  • Fördermaßnahme bei speziellen Bedürfnissen wie Down-Syndrom

Konkrete positive mTGT-Erfahrungen gibt es beispielweise bei folgenden Überlastungsstörungen:

      AD(H)S (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung +/- Hyperaktivität)

      Angststörungen


      ASS - Autismus-Spektrum-Störung


      Bipolare Erkrankung


      Borderlinestörung


      Burnout


      Depression (unipolar)


      Impulsdurchbruchstörung


      Posttraumatische Belastungsstörung (zB nach sexueller Gewalt)


      Schizoaffektive Psychose


      Verhaltensstörungen


      u.a.


Als Grundlage jedes Behandlungsmanagements gelten die nicht-pharmakologischen Verfahren. Daran kann auch der konsequente "Spar"-Druck der Sozialversicherer nichts ändern. Dies führt nachweislich nur zu überlangen und oft chronischen Krankheitsverläufen.

Die rein medikamentöse Behandlung entspricht der Beschränkung auf das Organ Gehirn. Das ist einfach zu verstehen. Psychopharmaka richten sich gegen die jeweilig vermutete Signalstörung im Gehirn, von der man meint, dass sie den Akutsymptomen zugrunde liegt. Eine chemische Krücke soll dem Gehirn gleichsam das Gehen erleichtern, indem sie die Aktusymptomatik dämpft wie ein Schmerzmittel den Schmerz.

Ebensowenig wie ein Scherzmittel einen kausale Behandlungsweg darstellt, lösen Psychopharmaka die persönlichen Probleme im Rahmen einer Überlastungsstörung nicht. Sie machen nur deren Akutfolgen etwas leichter erträglich - so sie wirken. Anti-Depressiva etwa zeigen nur in 50% der Fälle die gewünschte Wirkung, in weiteren 25% muss man die Dosis steigern oder Substanzen kombinieren, in 25% wirken sie gar nicht.   

Es sei hier festgehalten, dass all die Ansätze der Pharmaka leider nur auf "Hypothesen" beruhen. Hypothesen übrigens, die bei jedem hochwertigen Fortbildungskongress immer wieder kritisch hinterfragt werden, denn, wenn etwa bei bipolarer Depression bis zu 60% (Quelle 2. Bipolarkongress in Wien 2015) der Antidepressiva nicht helfen, dann wissen wir einfach nicht genug. Das ist an sich keine "Schande", aber das Nicht-Wissen sollte nicht bagatellisiert werden.

Noch schlimmer die Situation bei Kindern und Jugendlichen - Im Juni 2016 berichtete die führende medizinsiche Fachzeitung "Lancet" in einer weltweiten Aussendung, dass Antidepressiva bei den jungen Patienten nahezu ausnahmslos kaum wirken und vorwiegend durch Nebenwirkungen brillieren.  

Störungsanteile, die nicht durch diese lückenhaften hirnorganischen Stoffwechselhypothesen begründbar sind, werden durch Medikamente gar nicht behandelt. "Setzen Sie sofort alle Medikamente ab, sie sind Gift!", wäre dennoch eine irrwitzige Empfehlung, der man sich nicht anschließen darf. 

In einer Therapie lege artis wird ein "multimodaler" (mehrere Behandlungsansätze) Zugang gewählt, um notwendige Verhaltensänderungen zu erreichen.  Dieser "multimodale" Zugang kann verschiedene Elemente beinhalten. Die mTGT ist bereits in sich multimodal und wird erheblichem Schweregrad idealerweise in Abstimmung mit einer psychopharmakologischen Medikation durchgeführt. Sie kann die Dosis der Psychopharmaka durchaus reduzieren helfen. - So wurde das bisher beobachtet.

Die mTGT versteht sich somit keinesfalls als "antimedizinische" Maßnahme, sondern als hoch effizientes, ergänzendes Verfahren auf der extrem wichtigen nicht-pharmakologischen Behandlungsachse.

Bei leichten und mittleren Verlaufsformen ist die mTGT ohne Medikamente immer wieder völlig ausreichend. 

Im Bereich von Angst-Depression-Trauma wird die nicht-pharmakologische Achse grundsätzlich höher bewertet als die Medikation. Erneut bestätigt am Jahreskongress 2015 der APA (American Psychiatric Association). Tabletten per se - so hilfreich auch im Einzelfall - sind lediglich eine vorübergehende chemische Hilfestellung, führen aber zu keiner erforderlichen Verhaltensänderung.

Im Besonderen gilt die im Bereich der Früherkennung von Störungsbildern insbesondere bei Kindern/Jugendlichen. Frühzeitige nicht-medikamkentöse Intervention erhöht hier die Chance, lebenslagen Medikamteneinnahem zu verhindern.

Weit verbreitet  ist die Propagandalüge "Psychopharmaka machen süchtig". Das stimmt nicht. Lediglich eine einzige Substanzgruppe - die Tranquilizer - weist ein klares Suchtpotential auf. Für die häufig eingesetzten Anti-Depressiva oder Anti-Psychotika sind derzeit keine suchtmachenden Effekte evident. 

Im Einzelfall - etwa bei erkennbarer Todessehnsucht - wird von uns die sofortige Einleitung einer pharmakologischen Basistherapie eingefordert. Andernfalls wird nicht behandelt. 

Andere Gründe für Behandlungsablehnung oder Therapieabbruch können u.a. sein: unzureichende Kooperationsbereitschaft oder Therapietreue, unüberwindbare Allergien gegen Tiere; schwerste psychische Störungen, die die Möglichkeiten außerhalb einer Klinik ggf. überschreiten; Voraussetzungen, die eine praktische Umsetzung rein intellektuell verhindern; nicht lösbare logistische Probleme oder laufende immunsuppressive Therapie mit erhöhter Infektionsgefahr etc. Zu einem Therapieabbruch kommt es im Wesentlichen nur bei mangelnder Kooperationsbereitschaft. Dazu gehört auch das Nicht-Erscheinen zur Therapie - siehe Behandlungsdetails. Grundsätzlich gilt zweimaliges Nicht-Erscheinen als automatischer Therapieabbruch. Akontierte Honorare werden ersatzlos nicht rückerstattet.   

Als bislang wenig erfolgreich hat sich die mTGT bei intensiver Angst-Zwangs-Erkrankung, bei kompletter Umkehr des Tag-Nacht-Rhythmus oder hochgradiger vermeidender Verhaltensstörung erwiesen.

Erste Erfahrungen beim bipolaren Störungs-Spektrum (BPSS) sind ermutigend. Da die mTGT sofort auf Veränderungen reagieren kann, ist das möglicherweise eine Eigenschaft, die sich bei der Therapie von BPSS als besonders günstig erweist. 

Trotz der mehrheitlich positiven und raschen Therapiergebnisse ist die erforderliche Dauer der Therapie nicht vorhersagbar. Sie korreliert im Wesentlichen mit Art und individueller Schwere des Störungsbildes sowie der Tatsache, dass es nicht um kurzfristige Besserung, sondern langfristige Erfolge geht.

Qualitätskontrolle ist wichtig: nach dem Therapiezyklus erfolgt ein erneutes Assessment inklusive der entsprechenden Prüfung des Therapieerfolges mittels international üblicher Bewertungsscorings wie PANSS, HAMD, HAMA u.a.

Die mTGT stellt in Summe eine hoch innovative Behandlungsmethode dar, die meist rasch und effizient hilft, weil die Betroffenen im Umsetzungsprozess für ihr Leben nicht alleine gelassen sind, sondern bereits in der Therapie die notwendigen positiven Verhaltenserfahrungen machen, die sich dann im Alltag wesentlich leichter umsetzen lassen.

Sonderformen sind jeweils die Intensitvtherapie und das Medical Coaching, das aber auch integrativer Bestandteil jeder mTGT ist.

Neben dem therapeutischen Erfolg möchte das AIAATR nicht zuletzt durch medizinisch-wissenschaftliche  Publikationen dazu beitragen, dass es ein Mehr an wissenschaftlichem Zugang im Sinne einer nachvollziehbaren Evaluation der mTGT gibt.


Kosten und Nutzen - Darauf weisen wir gerne hin!

Am Besten lässt sich das im Vergleich mit der Kostenstruktur einer Gesprächstherapie darstellen. Bei der mTGT wurde der niedrigst mögliche Honorarsatz angewendet wie er bei Akontierung eines Therapiezyklus zur Anwendung kommt.

 KriteriumGesprächs-TH
 mTGT
 Dauer der Therapieeinheit
 50 Minuten
90 MInuten
 Kosten je Therapieeinheit
 100.-€ (bis zu 250.-)
 100.-€ (rabatiert)
 Kosten je Therapieminute
 2.-€ (oder mehr)
 1,1 €
 Standardlänge (lt. NÖGKK)
 50 Einheiten bzw. ohne Begrenzung
 12 Einheiten
 Gesamtkosten 5.000.-€ 1.200.-€

Bei der Arbeit an Wochenenden und Feiertagen können Rabatte nicht berücksichtigt werden.

MO - FR können wir wesentliche wirtschaftliche Vorteile anbieten:

  • Eine durchschnittlich kurze Gesamttherapiedauer - natürlich in Abhängigkeit von Art, Dauer und Schwere der Problematik. Was sich über viele Jahre entwickelt und gefestigt hat, benötigt auch in der mTGT seine Zeit, wobei einer Gesamtdauer von 36 Einheiten in 5 Jahren nur ein einziges Mal übertroffen wurde. 
  • Die Definition eines klaren Therapieziels mit begründeter Prognose der Behandlungsdauer
  • Via Akontierung eine Senkung der Therapieminutenkosten auf fast 50% herkömmlicher Therapieformen


Therapie-Eckdaten

  • Therapiert wird ganzjährig, Therapiefreie Tage: hohe christliche Feiertage & Neujahr

  • Therapietage: Montag - Freitag; im Bedarf auch am Wochenende
  • Therapiebeginnzeiten / Winterhalbjahr: 9.00h - 11.00h - 13.00h - 15.00h. Sommerhalbjahr + 17.00h
  • Dauer einer Therapieeinheit: 90 Minuten, die Zeit läuft mit dem vereinbarten Terminbeginn, Zuspätkommen wird nicht nachgearbeitet
  • Dauer der Therapie - abhängig von Dauer, Art und Schwere der Störung sowie vom Therapieziel
  • Telefonkontaktzeiten  Mo-Fr  9.00h - 17.00h, außerhalb dieser Zeiten sowie bei Nicht-Erreichen bitte auf SMS ausweichen. Bitte, nicht auf Whats App oder ähnliche Services, da die Datensicherheit nicht gegeben.
  • Anrufe mit verdeckter Nummer werden grundsätzlich nicht angenommen.
  • Tel.: 0664 7510 3698 oder 0660 8393870

Anm.: (12.10.2016) - WICHTIG! Mitteilungen per SMS/WhatsApp etc. sind juristisch nicht relevant. Es zählen sowohl bei der Therapiebuchung als auch der Absage nur Nachrihten per EMail.


Der Ablauf

1) Vorinfo und Vereinbarung eines Termins zum Erstgespräch

=>  Telefonisch vereinbarte Termine sind per Email inkl. Angabe von Adresse und Kontaktdaten zu bestätigen.

2) Analysegespräch

=> Evaluation der Situation, Erfassung des Verlaufs, des sozialen Umfeldes, des individuellen Störungsbildes und allfällig bereits erfolgter oder laufender Maßnahmen sowie Definition der ersten Therapieziele - Diese Orientierungsgespräche finden ausschließlich in unserer Praxis statt. Die Dauer beträgt ca. 1,5 -3 Stunden. Bitte, allfällige Befunde und Medikamente mitnehmen.

Die Entscheidung für oder gegen die Therapie wird dabei auf Basis realistisch erreichbarer Behandlungsziele. Spekulative Behandlungen mit unklarem Ausgang werden nicht begonnen.

Wird ein Termin zum Analysegespräch kurzfristig abgesagt, müssen Sie mit sehr langen Wartezeiten für einen weiteren Termin rechnen. Bei Nicht-Erscheinen ohne vorherige Entschuldigung wird kein weiterer Termin mehr vergeben


3) Behandlungsvarianten


Therapiezyklus

Je eine Therapieeinheit wöchentlich über 12 Wochen bei leichten bis mittelschweren Fällen

Das ist ein Erfahrungswert, der sich in Abhängigkeit von der Schwere einer Störung gelegentlich nach oben verschieben kann. So wird etwa eine Störung, die sich über Jahrzehnte komplex aufgebaut hat, natürlich nicht in 12 Wochen "eliminierbar" sein.  In der Mehrzahl der Fälle sind 12 Wochen jedoch ausreichend. Insbesondere in den Indikationen: Depression, Angststörung, Trauma und Burnout.

Der Hintergrund für dieser überraschend kurze Behandlungsdauer dürfte die Tatsache sein, dass das Erlernen von Verhaltensänderungen in der Gesprächstherapie virtuell - also im rein verbal-fiktivem Raum - erfolgt, während bei der mTGT das Lernen am konkreten Beispiel - also wie beeinflusst mein Verhalten das Verhalten des Tieres - erlebt wird und daher rasch im Alltag umsetzbar ist. Hierbei handelt es sich um eine hochplausible Hypothese, die Klienten und Therapeuten auf Basis von Plausibilität gemeinsam entwickelt haben.

Therapiewoche

Es wird von Mo-Fr mit täglich 2+ Einheiten therapiert. Besonders gefragt in Akutsituationen, langer Vorgeschichte, bei Zeitmangel, großen Anreise-Distanzen u.ä.

Besonders bei schweren oder bereits langjährig bestehenden Störungen als Therapieanstoß, gefolgt von weiterer Intensivarbeit oder einem Behandlungszyklus. Chronifizierte Krankheitsbilder bedürfen einer sehr intensiven Arbeit, da sie in der Regel jahrelang unzureichend behandelt (z.B. nur mit Medikamenten oder frustraner Psychotherapie etc.) wurden.

Hierher gehören auch so genannte "therapieresistente" Verläufe, wo eine Vielzahl anderer Methoden keine Besserung erreichen konnte. Derartige Herausforderungen nehmen wir mit großer Zuversicht gerne an.


Therapieumsetzung

Bei der mTGT handelt es sich um „Beziehungssarbeit“, die das tiefere Verständnis der Ist-Situation und eine entsprechende Verhaltensadaptierung zum Ziel hat.

Tiere fungieren dabei unter Anderem als „Diagnoseinstrument“, Vermittler, Mediatoren, Hilfsmittel, Katalysatoren, Träger einer wichtigen Symbolfunktion sowie als soziale Sparringpartner.

Sie besteht in einem Wechsel von Gesprächstherapie und Erfahrungsarbeit mit den Tieren. Diese Elemente werden  individuell und tagesaktuell ausgerichtet. Gefördert werden die Stärken der Betroffenen, die vielfach bereits „erlernt“ haben (Selbststigmatisierung), nicht mehr an eigene Fähigkeiten glauben.

Auf Basis des stark empathisch geprägten Gesprächsteils werden im tierassistierten Setting Situationen herbeigeführt, die den Betroffenen „soziokognitives Lernen“ ermöglichen. Die Steigerung des eigenen Selbstwertes fördert rasch den Gesundungsprozess.

Im Gegensatz zu herkömmlicher Gesprächstherapie kommt es bei der mTGT schon während der ersten Therapieeinheiten zu „erfolgreichen Erfahrungen“, die die Überwindung der Umsetzungshürde im täglichen Leben erheblich erleichtern.

Begleitet werden diese Maßnahmen von einer laufenden Beobachtung des Therapieziels, einer entsprechenden Dokumentation sowie wissenschaftlich standardisierten Bewertungen des Behandlungsfortschritts.

Das primäre Therapieziel ist erreicht, wenn es zu einer bewertbaren Besserung ausreichenden Ausmaßes kommt. Als erfolgreich wird eine zumindest Halbierung der initialen Belastungswerte betrachtet. Kommt es nach einem Behandlungszyklus zu keinerlei objektivierbaren Besserungen, wird nicht weiterbehandelt.

Konkret stellt das allerdings nur den ersten Therapieteil dar, an den sich das sekundäre Therapieziel anschließt. Das sekundäre Therapieziel besteht in einer lebenstauglichen Neustrukturierung, um eine ausreichende Rückfallprophylaxe zu gewährleisten.


Besuch durch Gruppen?

Hierzu erstellen wir Ihnen gerne individuelle Angebote in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf. Bei Besuch durch Menschen mit speziellen Bedürfnissen gilt bei uns derselbe Betreuungschlüssel wie in Deutschland - das ist zumindest ein Betreuer pro 3 Personen bei leichtem bis mittelgradigem Betreuungsbedarf. Institutseigenes Personal ist für die grundsätzliche Beaufsichtigung nicht verfügbar.


Gruppen-Therapie?

Die mTGT ist eine hoch individualisierte Behandlungsmethode, die der persönlichen Konzentration auf die jeweilige Person und deren spezieller Situation bedarf. Daher erscheint eine Umsetzuung in Form von Gruppentherapie nicht seriös und wird somit nicht angeboten.

Sehr wohl umsetzbar ist allerdings soziotherapeutisches Gruppen-Coaching mit Bezug auf die Verbesserung des Sozialverhaltens, Erhöhung der Sozialkompetenz, Achtsamkeit, des sozialen Lernens etc. - Ausarbeitung individuell nach den Bedürfnissen



Zahlungsmodus

Aufgrund der aktuellen Steuergesetzgebung benötigen wir Bezahlung durch Banküberweisung, da wir sonst eine völlig sinnlose Registrierkasse anschaffen müßten, die Verwaltungsaufwand und Kosten unnötig steigert. "Schwarz" können wir leider nicht arbeiten, da es ohnehin keine USt. auf Therapieleistungen gibt und sich somit ein "Steuervorteil" nicht konsturieren lässt.

Die Kosten des Therapiezyklus bzw. der Therapiewoche sind grundsätzlich gegen Rechnung vor Therapiebeginn zu überweisen. Das Einlangen des Gesamtbetrages ist Voraussetzung für den Therapiebeginn. Im Falle einer Absage nach Zahlung oder eines Therapieabbruchs verfällt der Gesamtbetrag ersatzlos.

Da es sich um eine innovative, neue Therapieform handelt, übernehmen die Sozialversicherungsträger - wie bei anderen Therapieformen auch - keinen Teilkostenersatz.

Die Ausgaben können aber gegenüber einer Wahlarztversicherung mit Komplementärmedizin oder als ausserordentliche Gesundheitsaudgaben beim Jahresausgleich eingebracht werden.

Für weiterführende Fragen wenden Sie sich bitte direkt an den Institutsvorstand. Anonym gerichtete Fragen per Mail werden nicht beantwortet. Wir ersuchen - wie bei jeder schriftlichen Korrespondenz üblich - um korrekte Absenderdaten und danken für Ihr Verständnis.


Therapieabbruch bzw. Ausschlussgründe

Das Institut behält sich vor, die Therapie in folgenden Fällen sofort abzubrechen, wobei der bezahlte Betrag ersatzlos verfällt.

  • Patientenseitiger Abbruch einer allfälligen Medikamenteneinnahme ohne ärztliche Rücksprache
  • Mangelnde Therapieadhärenz/Compliance/Kooperationsbereitschaft/Kooperationsfähigkeit
  • Anzeichen der Selbst- oder Fremdgefährdung (Hier behält sich die Institutsleitung eine notfallmäßige Weiterleitung in die nächste Akutversorgunseinrichtung vor)
  • Bei der zweiten kurzfristigen Absage eines Zyklustermins ohne ärztliches Attest (siehe Honorarordnung)
  • Bei Nicht-Einhalten mündlicher oder schriftlicher Abstimmungsvereinbarungen
  • Bei Nicht-Einhalten  von Anweisungen während der Therapie insbesondere im Umgang mit den Tieren

Als privates Therapieinstitut sind wir vom realen Erfolg der Behandlung unmittelbar abhängig, sodass wir die klar bstruktuierte Kooperation der PatientInnen in besonderem Ausmaß als unbedingte Voraussetzung ansehen.


Wichtige Zusammenfassung zu den Geschäftsbedingungen

  • vereinbarte Termine sind per Email inkl. Wohnsitzadresse zu bestätigen
  • Mitteilungen per SMS oder WhatsApp haben rechtlich KEINE Relevanz, da der Erhaölt nicht nachweisbar ist.
  • vereinbarte Termine sind rechtsverbindlich einzuhalten
  • Die Therapiezeit beginnt nicht mit dem (verspäteten) Eintreffen des Patienten, sondern zum vereinbarten Zeitpunkt.
  • Absage 0-48 Std. vor dem Termin (basierend auf Werktagen) - das Honorar zu 100% zu entrichten
  • Absage 49-96 Std. vor dem Termin (idem)  - 50% des Honorars sind zu entrichten
  • Absage im Krankheitsfall bitte ärztliche Bestätigung beibringen - Termine werden verschoben
  • die Rechnung gilt alsTherapievertrag und deren Bezahlung entspricht dem Einverständnis mit den AGB und der Kenntnisnahme, dass die Arbeit mit den Tieren auf eigene Gefahr erfolgt.